
Über mich
Hallo, ich bin Jessika Braatz und 47 Jahre alt. Bis zum 23. Lebensjahr lebte ich mit meinen Eltern und Großeltern zusammen in einem Dorf nahe Wolfsburg. Mein Vater ist leidenschaftlicher Landwirt und somit ist mir die Liebe zu den Tieren und der Natur förmlich in die Wiege gelegt worden.
Nach meiner Schulzeit begann ich im Klinikum Wolfsburg meine Ausbildung als Krankenschwester und schloss diese erfolgreich 1999 mit dem Examen ab. In den nachfolgenden Jahren arbeitete ich auf einer urologisch/internistischen Abteilung und machte 2000 eine Weiterbildung zur Mentorin. Von dort an betreute und leitete ich Krankenpflegeschüler/innen auf den Stationen an.
2001 zogen mein Mann, der damalig 26 jährige Landschaftsgärtner und ich, in unsere gemeinsam umgebaute Scheune in Wahrstedt ein. Nach unserer Hochzeit, erblickten 2004 unsere Tochter und 2007 unser Sohn das Licht der Welt. Hier in der Samtgemeinde Velpke leben wir mit unserem Hund Charly, den zwei Ponys Lux und Leni und den Meerschweinchen Flip und Flop. Im kommenden Frühjahr sollen einige Hühner unsere Tiervielfalt erweitern.
Ein halbes Jahr nach der Geburt unseres Sohnes, fragte mich eine Freundin, ob ich mir vorstellen könne, ihre Tochter mit zu betreuen, weil sie wieder einige Stunden arbeiten gehen wollte. Da mein damaliger Beruf als Krankenschwester mit der Versorgung unserer Kinder auf Grund der unregelmäßigen Schichten schlecht zu vereinbaren war, fasste ich den Entschluss, eine zusätzliche Ausbildung als Kindertagespflegeperson zu machen.
Diese beendete ich Anfang 2009 mit dem erfolgreichen Abschluss nach dem Curriculum über 160 Unterrichtsstunden, der bundesweit anerkannt ist. Meine Pflegeerlaubnis, welche vom Jugendamt Helmstedt alle fünf Jahre überprüft wird, berechtigt mich seitdem fünf Tageskinder gleichzeitig zu betreuen.
Unser zu Hause
Unser Eigenheim befindet sich in der Stendaler Str. 39a in 38458 Wahrstedt. Dieses ist ein Dorf mit ca. 550 Einwohnern in der Samtgemeinde Velpke im Landkreis Helmstedt. Unser ca. 2800 qm großes Grundstück liegt am Ortsausgang Richtung Sachsen-Anhalt im unmittelbaren Umfeld von Feldern und Wiesen.

In unserer ehemaligen Scheune erstreckt sich der Wohnbereich über drei Etagen, welche auch alle von den Tageskindern mit genutzt werden. Im Erdgeschoss befinden sich die Küche, das Wohnzimmer und ein kleines Gäste-WC. Hier findet die überwiegende Betreuung statt. In der Küche werden generell alle Mahlzeiten am Esstisch eingenommen. Hochwertige Reisehochstühlen unterstützen die Kinder beim sicheren Sitzen. Hier finden auch die kreative Beschäftigungen wie z.B. Kneten, Puzzeln und Malen statt. Im geräumigen Wohnzimmer, erfolgt in der Regel das gemeinsame Spielen oder Singen. In dem Gäste WC befindet sich eine Wickelkommode, sowie ein separater Toilettensitz für Kinder, die sich im „Trocken werden“ üben.In dem angrenzenden hellen Scheunengebäude leben, fressen und genießen unter anderem unsere Meerschweinchen in einem kleinen Stall. Hier ist so viel Platz, dass es uns auch bei extremen Wetterverhältnissen die Möglichkeit bietet, geschützt toben, rennen und spielen zu können.

Die Zimmer unserer eigenen Kinder in der ersten Etage werden vor allem als Schlafräume für die Tageskinder genutzt. Auch im elterlichen Schlafzimmer und im Büro im zweiten Geschoss halten die Kleinen Mittagsruhe. Durch die vielen Schlafmöglichkeiten im Haus hat bei Bedarf jedes Tageskind die Möglichkeit auf einen eigenen separaten Schlafraum. Alle Etagen sind mit Brandmeldern ausgestattet. Auf dem geschützten vorderen Innenhof oder im weitläufigen Garten ist viel Platz zum Klettern, Schaukeln und Buddeln. Je nach aktuellen Wetter- oder Temperaturverhältnissen können wir den täglichen Spielort im Eigenheim wählen.


Es stehen einige Bobbycars, Roller, Drei- und Laufräder für einen gemeinsamen Fahrspaß zur Verfügung, um unter anderem Balance und Gleichgewicht zu trainieren oder sich ausprobieren. Man findet im Garten aber auch genügend Möglichkeiten wie Steine und Baumstämme, die extra für die Kleinen angelegt wurden. Auch hier sind der motorischen Entfaltung keine Grenzen gesetzt. Unsere zwei Ponys leben direkt angrenzend an das Areal auf einer Wiese.


„Erzähle es mir …
und ich werde es vergessen.“
„Zeige es mir… und ich werde mich erinnern.“ „Lass es mich tun… und ich werde es behalten.“
(Maria Montessori)