Das Konzept der Kinder- tagespflege
Die Kindertagespflege soll die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern und dabei die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen, um Erwerbstätigkeit und Kindererziehung für die Eltern besser miteinander vereinbar zu können. Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten in einer Betreuung der Kindertagespflege.

Die Überprüfung vom Jugendamt beinhaltet zusätzlich zu dem Nachweis der Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson eine Bescheinigungen über eine „Erste Hilfe am Kind“-Fortbildung und ein erweitertes Führungszeugnis der gesamten Familie. Eine Hausbesichtigung durch das Jugendamt, ein Gesundheitszeugnis und ein Gespräch mit einer sozialpädagogischen Fachkraft, wird vor der Genehmigung verlangt.
Die Kindertagespflege dient der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern. Sie ist eine individuelle und familiennahe Betreuungsform, während die Krippe eine institutionelle Einrichtung ist. Beide Angebote sind gleichwertige Säulen der Kinderbetreuung und werden durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) geregelt.
Ich betreue fünf Kinder gleichzeitig in unserem eigenen Haus. Meine Pflegeerlaubnis, die vom Landkreis Helmstedt ausgestellt wurde, erlaubt mir diese Form der Betreuung.

Meine Kindertagespflege
... und was ist mir wichtig
Das Kind in seinem natürlichen Erkundungsbedürfnis und seiner Neugierde zu begleiten und zu unterstützen ist mir besonders wichtig. Das Bewusstsein stärken und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes zu erkennen, auszubauen und zu fördern, sind die Bausteine meiner täglichen pädagogischen Arbeit. Ich biete als erfahrene Betreuungsperson den nötigen Raum und die Umgebung, sodass sich meine Tageskinder ihr Wissen über sich und die Umwelt sicher und ohne unnötige Schwierigkeiten oder Frustrationen aneignen und eigene Ziele verwirklichen können.
In meiner Tagespflege erlebt jedes Kind Familienalltag, geschwisterähnliches Aufwachsen mit den anderen Tageskindern, sowie liebevollen Trost, Kuscheln oder die notwendige Ruhe, die es in großen Einrichtungen des öfteren nicht erleben kann. Durch die kleinen Gruppen, das Vertrauen und die dadurch entstehende Sicherheit fällt es auch schüchternen und zurückhaltenden Kindern weniger schwer, die Entfaltung ihrer Fähigkeiten und Emotionen zu zeigen und diesen, freien Lauf zu lassen.
Den Tageskindern einen strukturierten, regelmäßigen Tagesablauf mit festen Ritualen zu bieten, an dem sie sich orientieren können ist für mich selbstverständlich. Dieses gibt ihnen Sicherheit, Orientierung und fördert das Wohlbefinden.

Kinder in ihrem Handeln zu unterstützen, sie zu begleiten und eigens zu fördern ist der Fokus meiner täglichen Arbeit.
Das Konzept meiner Betreuung ist für Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren ausgelegt. Die meisten Kinder starten in der Kindertagespflege mit ca. einem Jahr und haben sehr unterschiedliche Grundvoraussetzungen. Der Fokus meiner täglichen Arbeit liegt darauf, die Kinder in ihrem Handeln zu unterstützen, sie zu begleiten und eigens zu fördern. Sicheres Hoch- und Herunterklettern, altersgerechte Mahlzeiten alleine zu sich zu nehmen, spielen mit verschiedenen Materialien, Sprache und Selbständigkeit fördern sind nur einige Punkte meines Tuns.

Durch gezielte Beobachtungen nehme ich Bedürfnisse und Vorlieben der Kinder wahr. So kann ich Handlungen individuell unterstützen, um die Entwicklung positiv zu fördern.
„Hilf mir, es selbst zu tun“
Ich unterstütze die Eigenständigkeit der Tageskinder und lasse sie möglichst viele Dinge in ihrer eigenen Geschwindigkeit selbst erleben und erfahren. Mir gefällt das Motto von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun“ oder „So wie du bist, bist du gut.“ Ich nehme die Kinder so in ihrer Persönlichkeit an, wie sie sind, und unterstütze sie, es am Ende selbst zu schaffen
Unsere täglichen, ausgiebigen Streifzüge durch die Wiesen und Felder der nahen Umgebung, bereiten uns sehr viel Freude und sind immer ein Erlebnis. Es ist für die körperliche und psychische Entwicklung wichtig die Natur zu erleben und sich in der Natur zu bewegen, Schnecken oder Käfer finden, Hügel erstürmen, gemeinsam in Ackerfurchen laufen oder Stöcker und Steine sammeln die Natur regt auf vielfältigste Weise die Bewegung, die Fantasie und Kreativität sowie das soziale Miteinander an.
